4. Oktober 2013

Wenn alles klappt

geht es für schöne 3 Wochen hier weiter

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1. Oktober 2013

Aus Gründen

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3. Juni 2013

Hochwasser

Wenn man auf dem Hügel wohnt, trifft einen das Hochwasser nicht direkt. Aber meine Arbeitsstätte in Gera ist in Wassernähe.
Dank Twitter und Facebook wusste ich heute morgen rechtzeitig, dass eine Fahrt dorthin nicht lohnt. Straßen sind gesperrt und (zumindest das Nachbar-)Haus evakuiert.

Die Straßensperrungen (von gera.de) für die Nachwelt:

Straßensperrung

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31. Mai 2013

(Un)Wetter

Auf Arbeit in Gera verfolge ich nebenbei die Lage auf der Strecke Richtung Jena. Erste Hochwasserbilder tauchen auf.
Und das Wasser der Saale steigt weiter.
Die Roda (in Stadtroda, in Zöllnitz …) ist auch schon über die Ufer getreten, also verzichte ich heute darauf, auf der Landstraße heimzufahren wie sonst.
Erinnerungen an 1994 werden wach …

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21. März 2013

Ich bin die

… die immer noch Zeitungen liest. Sogar abonniert hab ich die otz. Aber es fällt mir immer schwerer, diese Tatsache vor mir selbst zu begründen.

pro:
Ich mag bedrucktes Papier und die Minuten zeitunglesend auf der Chouch nach der Arbeit, Sonnabends nach dem Frühstück.
Ich interessiere mich hauptsächlich für regionale Neuigkeiten, Hintergründe.

kontra:
Der Zeitungsinhalt wird immer beliebiger. Vor allem nach der letzten großen Änderung im vergangenen (vorletzten?) Jahr. Seiten, die mühevoll gefüllt werden mit Klatsch, Leserbriefen, Leserfotos, “Neuigkeiten” aus diesem Internetz, Werbung ..
Regionale Artikel kommen in einer Ausgabe schon mal doppelt vor (das zweite mal auf der Thüringenseite).
Meine Lesezeit wird immer kürzer.

Bisher hab ich jede Preiserhöhung klaglos (naja fast) mitgetragen, die online-Seiten der TGZ müssen ja auch finanziert werden. Auch dank mir schreibt die TGZ schwarze Zahlen.

Jetzt lese ich, dass Mitarbeiter der Onlineabteilung entlassen werden und eine paywall geplant ist.
Ein sehr interessantes Konzept: Erst die Qualität senken und dann kassieren? Und ich als Abonnent darf nicht mal kostenlos mitlesen. (Ich bekomme ja auch die online-Ausgabe nur für zusätzliches Geld. Warum eigentlich?)

Dieses Jahr wird wohl mein persönliches Zeitungssterben einsetzen. Schade eigentlich. Aber vielleicht entwickeln sich sinnvolle Finanzierungsmodelle (und Bezahlmodelle) für Nachrichtenblogs …

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19. März 2013

langer Abschied

Der google feedreader ist ja die erste Web-Anwendung, die ich wirklich schmerzhaft vermissen werde. Vor allem das minimalistische Design und natürlich die Synchronisierung über die verschiedenen Plattformen.
Dass es da neue tollen Anwendungen geben wird, die mir gefallen werden, bezweifle ich ja ein wenig. Mit dem jetzt aktuellem Illustriertenlook kann ich nicht viel anfangen (mag ich auch bei den Apps von G+ und FB nicht so).
Mich interessieren hauptsächlich die Texte.
Zur Zeit teste ich feedly. Aber da fremdle ich noch sehr.
Trotzdem werden ich G. nicht anbetteln, indem ich eine Petition unterschreibe ;)

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1. März 2013

LSR (II)

Nun ist es beschlossen. Glückwunsch. Nicht.

“Die Augen davor zu verschliessen, dass wir in Zukunft Gefahr laufen, ausgerechnet die Tagespresse bei Google-Suchen nicht mehr zu finden, sollte jedoch ausreichen um bei uns allen eine Gänsehaut zu erzeugen. Und nackte Panik bei den Verlagen.” RA Jens Ferner

Wobei ich ja befürchte, dass Google das Ganze am Arsch vorbei geht und wirklich nur kleine Aggregatoren, Blogger und Schreiber in Sozialen Netzen betroffen sind. Leute, die nicht mal eben so Prozesse führen können.

Berliner Lobbykratie. Geh einfach sterben.

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28. Februar 2013

LSR

“Die deutschen Zeitungen haben ihre eigenen Leser verraten, als würden sie die nicht mehr brauchen, wenn sie nur Google besiegen könnten.”
Stefan Niggemeier

“Gewinnen werden die Verlage am Ende dieses Kampfes ungefähr nichts. Und sie ahnen noch nicht einmal, was sie durch die Art, wie sie ihn geführt haben, verloren haben.”
ebenda

“Wer braucht eigentlich das Leistungsschutzrecht? Ich habe nach wie vor die große Befürchtung, dass es in Wirklichkeit gar nicht gegen Google geht. Sondern darum, die Deutungshoheit der Verlage im Netz gegenüber Blogs, Facebook und Twitter zurückzugewinnen.”
Udo Vetter

“Aus Sicht der Verlage ist damit der Versuch, Google zur Kasse zu bitten, gänzlich gescheitert. Es dürfte sich lediglich um einen Formelkompromiss handeln, der niemandem hilft, aber dennoch zusätzliche Rechtsunsicherheit erzeugt.”
Thomas Stadler

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5. April 2012

Hoffnung

Ich passe ja als Frau (und über … Jahre alt) nun überhaupt nicht in das Bild einer Piratenwählerin und ich bin auch ganz bestimmt nicht immer einer Meinung mit ihnen.
Man weiß auch nicht was aus ihnen wird. Wie die Zukunft der Piraten wirklich aussehen wird, das hängt aber von vielen Dingen ab, die niemand kontrollieren kann: Dem Verhalten der Piratenpartei und ihrer Mitglieder, das Verhalten der anderen Parteien, den Medien, den Stimmungen der Wähler und nicht zuletzt von besonderen innen- und aussenpoltischen Ereignissen, die niemand vorhersagen kann.

Aber dass überhaupt eine Partei hauptsächlich gebildeter junger Leute enstehen konnte mit diesen Zielen (Freiheit,Offenheit, Mitbestimmung), wo sogar ein BGE diskutiert wird und die auch gewählt wird, macht mir Hoffnung.

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Freiheit vs. Grundeinkommen

Dieses Thema Kampf gegen Windmühlen: Carearbeit und Grundeinkommen erinnert mich mal wieder daran, warum ich mit “westdeutschem” Feminismus nichts anfangen kann. Man merkt hat den Eindruck, dass ihre Verteterinnen hauptsächlich Intellektuelle sind, die aus materiell gesicherten Verhälltnissen stammen.

Feminismus in dem Sinne war auch nie mein Thema. Dafür aber Gleichberechtigung. D.h. unabhängig von Geschlecht (und Alter) die gleichen Möglichkeiten zu bekommen. In der Theorie gabs das in der ddr. Manchmal auch in der Praxis. So war es für mich kein Problem, Mathematik zu studieren und später als Programmiererin zu arbeiten. Im Familien-, Bekannten- und Kollegenkreis war das normal. Ebenso Kindererziehung und Haushalt als Aufgabe beider Eltern (ok, das war nicht bei allen Kollegen so). Trotzdem hatte ich natürlich auch Glück. Allerdings wäre ich auch nie als Hausfrau daheim geblieben. Einfach war es trotzdem nicht, Haushalt, Kindererziehung (2 K) und Arbeit unter einen Hut zu bringen. Sowas ist für beide Partner harte Arbeit. Aber es lohnt sich.

Btw: Interessant war nach der Wendezeit zu beoachten, dass für einige Fach-Kollegen hier Frauen in der IT plötzlich nicht mehr selbstverständlich waren. Sie lernten schnell. :)

Letztlich hatten und haben Männer und Frauen hier ähnliche Probleme: Arbeiten um zu leben. Wenn man Glück hat, macht die Arbeit auch Spaß und /oder man kann gut davon leben. Wenn man Pech hat, steht man sie durch und überlebt. Wenn man ganz viel Pech hat, verliert man sie und ist plötzlich zu alt. Dann ist es egal, ob man Verkäuferin bei Schlecker war oder ITler. Die Bewerbungen älterer werden gleich aussortiert. Findet man nichts, droht der absolute Horror, Harz4.

Was würde das BGE ändern? Die Verkäuferin hätte endlich Zeit, das zu tun, was sie schon immer wollte: Kreativ sein, Bücher lesen … Vielleicht sie bildet sich weiter, findet auf einem ganz anderen Gebiet doch noch Arbeit oder geht in einen Verein. Der ITler programmiert aus Spaß, überzeugt und findet trotz Alter einen Job oder arbeitet ehrenamtlich in einem Verein mit. Ohne, dass sie sich Gedanken ums Überleben machen müssen.

Nein, ein Bedingungsloses Grundeinkommen löst nicht alle gesellschaftlichen Probleme, aber es macht das (Über)Leben einfacher. Es schafft Möglichkeiten für Menschen.

Vielleicht werden trotzdem noch mehr Frauen sich mit dem Sockel begnügen und die erwerbsarbeitsfreie Zeit verwenden, um für Kinder, Kranke und Alte zu sorgen .
Dann ist es unsere verdammte Pflicht, dafür zu kämpfen, dass sie die Möglichkeit für Alternativen haben. Dafür zu sorgen, dass Pflegeberufe eben keine Frauenberufe sind. Ebensowenig wie Erzieher. Kinder brauchen Männer und Frauen als Erzieher.
Erziehung der eigenen Kinder aber ist imho keine mit Erwerbsarbeit vergleichbare Tätigkeit. Es ist Familienleben. Wofür gesorgt werden muss: Beide Eltern müssen Zeit bekommen für ihre Kinder und diese Zeit muss gesellschaftlich anerkannt sein. Kinder brauchen beide Eltern (nicht nur als Ernährer und Erzeuger).

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