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Fuck Yeah Pseudonyms
Medienkompetenz
Urlaub. Urlaub?
Kein Stoppschild im Web, dafür aber "Rechtsfreier Raum" reloaded
25.02.11
… kann vieles sein: Nervig, böse, aufdringlich, originell, beratend, unwahr …
Solange wir im Kapitalismus leben, sind wir darauf angewiesen, unsere Produkte oder unsere Arbeitskraft zu verkaufen.
Damit der potentielle Kunde etwas darüber erfährt, gibts Werbung. Auch eine Bewerbung um eine Stelle ist Werbung in eigener Sache.
Werbung ist kein Teufelszeug und auch nicht nicht per se böse.
Viele kostenlose Angebote im Internet leben von Werbung, ob wir das wollen oder nicht.
Damit Werbung nicht unser Leben bestimmt, installieren wir Adblocker, schalten den Fernseher in der Werbepause leise, überblättern wir sie in den Illustrierten.
Als gut beratener Verbraucher informieren wir uns selbst über die Dinge, die wir kaufen wollen. Gesponserte Bwertungen mögen wir daher nicht, da sie nicht objektiv sind.
Das heißt aber nicht, dass jede Bewertung eines Produkts, z.B. eines Buches, durch einen kleinen Blog unreflektierte Werbung ist, nur weil der Autor /die Autorin dieses Buch geschenkt bekam. Dann brauchen wir keine Rezensionen mehr zu lesen, denn für die gilt das dann ebenso.
Ich denke, intelligente Blogleser sind souverän genug, um sich ihr eigenes Urteil zu bilden.
meinjanur
Kassandra | link| Kat: die-welt-ist-nicht-schwarz-weiss, meinjanur |
* * *
— Anke 25. Februar 2011 #
Toll geschrieben. Wir brauchen offenbar noch viel mehr souveräne, intelligente Blogger und -leser.