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Das Letzte
Teile und verliere
Fuck Yeah Pseudonyms
Medienkompetenz
Urlaub. Urlaub?
Kein Stoppschild im Web, dafür aber "Rechtsfreier Raum" reloaded
Eine Methode der Machterhaltung ist “Teile und Herrsche”. Manchmal braucht es aber nicht mal des Gegners, damit sich (in einer grundlegenden Sache) eigentlich Gleichgesinnte gegeneinander stellen und damit langfristig verlieren.
Die Aufdeckung der verbrecherischen Taten des Jenaer Nazi-Trios hat u.a. zu Ratlosigkeit und Erklärungsversuchen geführt. Die Jenaer Linken, die JG Stadtmitte verwiesen darauf, dass sie rechtzeitig gewarnt, aber nicht gehört wurden. Andere mussten zugeben, dass sie diese Gefahr unterschätzt hatten.
Die Mehrheit einte aber das Entsetzen über diese Taten und die Hoffnung auf Aufklärung. Viele setzten sich aktiv dafür ein, dass rechtes Gedankengut, rechte Aufmärsche hier keinen Platz mehr haben. Zumindest letzteres war erfolgreich und als Jenaer/Jenenser ist man etwas stolz darauf.
Einige linke weisen darauf hin, dass das nicht reicht. Sie haben recht. Es reicht nicht. Aber es ist etwas, auf das man bauen kann und muss.
Ein Konzert gegen rechts ist für die Besucher vielleicht keine besondere Leistung, aber trotzdem ist es eine Aussage.
Einfache Erklärungen und Schuldzuweisungen im Sinne von “Die Jenaer/Ossis sind alle rechts und fremdenfeindlich und linke oder nichtweiße können sich hier nicht gefahrlos sehen lassen” sind zwar praktisch, wenn man nicht aus Jena / dem Osten ist (man kann seine Hände in Unschuld waschen) helfen in der Sache aber niemandem, der ernsthaft gegen Rassismus, rechte Gewalt, Ausgrenzung kämpfen will.
Wichtig sind gemeinsame Aktivitäten gegen Rechts und nicht ein Aufrechnen nach dem Motto: wir sind die besseren Anti-Rechten als ihr.
Es gibt Jenaer, denn ist ihre Stadt, ihr Land nicht wichtig. Umso mehr aber der Kampf gegen Fremdenfeindlichkeit, Rassismus, Nazis.
Es gibt Jenaer/Jenenser, denen ist ihre Heimat wichtig. Sie identifizieren sich mit ihr. Und sie haben ebenfalls sehr viel gegen Fremdenfeindlichkeit, Rassismus, Nazis. Aber sie fühlen sich von Pauschalisierungen ungerecht beurteilt und manche wehren sich dagegen.
Sollten beide Gruppierungen nicht lieber ihre Gemeinsamkeiten suchen, statt sich gegenseitig zu beschimpfen?
Die Gesellschaft hat Schuld! – Aber die Gesellschaft sind WIR!
Die Wutbürger von Jena
Rechtsterrorismus – wo alles begann / FAZ
Kassandra | link | Kat: Aktuell, meinjanur | Kommentare
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“Filter gegen Schundlawine aus dem Netz“
“Üble Gewalt, Pornographie, Ballerspiele, Drogen und verlockende Werbung: Das Internet steckt voller Gefahren für die psychische und physische Gesundheit unserer Kinder. “
Als ich das las, war ich schon bedient und bis zu meinem twitterkommentar Bah, wie schlecht ist das denn? war es nicht weit.
Ok, das war pauschal und wenig differenziert ;)
Also versuche ich es mal mit einzelnen Stichpunkten ohne Anspuch auf Vollständigkeit.
Das Internet ist ein Teil der Welt. Und diese ist böse und gut und langweilig und spannend und interessant und … kurz gesagt, genauso bunt wie das Leben um uns herum.
Wir bringen unseren Kindern bei, dass sie nicht mit Fremden mitgehen, dass sie schauen, bevor sie die Straße überqueren. Aber auch dass es viel spannendens zu entdecken gibt. Und dazwischen ist Alltag, mit dem man fertig werden muss …
Sie trainieren ihre Fähigkeiten, mit den Gefahren und Chancen des Lebens umzugehen. Würden wir sie von allem abschotten, hätten sie vielleicht eine nette Kindheit, aber eine langweilige Jugend und wären als junge Erwachsene völlig überfordert.
Kindern Medienkompetenz zu vermitteln ist nicht einfach, weder für Lehrer noch für Eltern. Und auch nicht immer erfolgreich, wie überhaupt die Erziehung und Wissensvermittlung. Aber wegzuschauen und alles auszublenden und zu verbieten erreicht meist nur eins: die Neugier wird geweckt und verstärkt.
Erzieher (Eltern und Lehrer) müssen sich dafür interessieren, was die Kinder mögen. Also auch, was der Reiz an Studivz, Facebook usw. ist. Wie ein Chat funktioniert und was daran so toll ist …
“Schüler kommen so erst gar nicht in Versuchung, sich über die neuesten Handys, Musikgruppen oder Sportereignisse zu informieren, mit Mitschülern in Chats Mitteilungen auszutauschen oder Pornographie herunterzuladen.”
Oder sich gar über Politik zu informieren?
Infos über Fußballergebnisse mit Pornographie in einen Topf zu werfen, ist ja nun ganz schwach und man merkt die Absicht. Man soll zeitig an einen medialen Babysitter gewöhnt werden, statt selbst zu denken.
Durch Verunsicherung werden die Eltern daran gewöhnt, Filtern zu vertrauen statt sich selbst schlau zu machen.
to be continued
PS:
Dass im normalen Unterricht der Zugriff auf Seiten wie twitter, facebook, studivz, youtube etc. ausgeschlossen wird, halte ich für durchaus legitim. Die Arbeit / der Unterricht sollen ja nicht durch Ablenkungen behindert werden. Fernsehen und Bücher/Zeitung lesen sind ja auch nicht erlaubt, wenn es nicht gerade zum Thema gehört.
Kassandra | link | Kat: Internet ist böse, Aktuell | Kommentare [2]
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Neugier und vorfrühlingshaftes Wetter führten diesmal zum “Lobedaer Mont Klamott” – der Hügel über dem Autobahntunnel soll ein Park werden.
Kassandra | link | Kat: Aktuell, Jena | Kommentieren [2]
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Arbeit:
Kunden die erste: Ein Kunde bat im August um Hilfe bei der Einrichtung eines Autresponders für die Urlaubszeit und nahm ihn nach dem Urlaub auch wieder raus. Trotzdem bekamen einige seiner Kontakt weiterhin die Abwesendehitsmeldung.
Nachhdem ich zweimal alles überprüft hatte, bat ich den Support um Rat.
Kurz danach fiel mir ein: Outlook? Er wird doch nicht?
Und ja, er hatte den Autoresponder damals zusätzlich im Outlook eingerichtet.
Kunden die zweite: Hörstation an Kunden geliefert, sie wurde von ihm bei seinem Kunden an einem Messestand eingebaut. Ging. Am ersten Messetag (von dreien) geht sie leider nicht mehr. Kollege fährt hin (mit einem Sack voll Ersatzteilen im Gepäck). Sucht die Stromanschlüsse. Steckt die Netzstecker noch mal richtig rein. Hörstation geht. :D
Internetz:
Dafür liebe ich twitter echt, dass man sowas (samt Kommentaren) direkt mitbekommt: Der Kollege hat Ihnen extra die Tür aufgeflext! (Zusammenfassung)
Kassandra | link | Kat: Aktuell, Internetz | Kommentieren
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Gesten wurde ein neuer Gesetzentwurf der Bundesregierung verabschiedet, der Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte härter bestrafen soll.
Kassandra | link | Kat: Aktuell, Internetz | Kommentieren
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Die Menschen lieben Happy Ends. Das sieht man wieder mal bei der Anteilnahme an der Rettung der Bergleute in Chile.
Kassandra | link | Kat: Aktuell, Leben | Kommentieren
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Die Pfingstrosen haben Verspätung, aber Orchideen auf der Kuhweise gibt es auch dieses Jahr und erst recht im Leutratal.

Kassandra | link | Kat: Aktuell, Jena | Kommentieren
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Ich hätte mir gewünscht, dass mehr einschlägige Erfahrungen mit in das gemeinsame Deutschland eingeflossen wären. Nicht die von Zeit zu Zeit gegen unliebsame Politiker rausgeholte Stasikeule hilft weiter, sondern das wissen darüber was es aus Überwachten und Überwachern macht und wie es dazu kommt.
Inzwischen – u.a. begründet mit Terror in anderen Gebieten der Welt – kennt die Datensammelwut der Regierenden kaum Grenzen.
Knapp 20 Jahre nach dieser ersten freien Volkskammerwahl befand das Deutsche Verfassungsgericht (im Gegensatz zur Regierung), dass die Überwachung der Telekommunikation der eigenen Bürger Grenzen haben muss.
Und demnächst wird es wohl darüber zu entscheiden haben, welche Daten über Arbeitnehmer gesammelt werden dürfen.
Ich wünsche den Teilnehmern der Verfassungsbeschwerde gegen ELENA viel Glück (ich kann ja nicht mitmachen, da ich nicht zum Kreis der Betroffenen gehöre) und vor allem Erfolg.
Kassandra | link | Kat: Aktuell, eine von 34939 | Kommentieren
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Auch wenn das Neue Jahr schon paar Tage alt ist, beginnt für mich das neue Arbeitsjahr erst heute.
In diesem Sinne wünsche ich (diesmal vorsichtshalber auch mir selbst) ein Frohes Neues, Gesundheit und alles alles Gute.
Kassandra | link | Kat: Aktuell, Liebes Tagebuch | Kommentieren
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Heute endet ein arbeitsreiches Firmenjahr. Der Urlaub ist echt verdient.
Dieser Tatsache angemessen ist der Ausblick aus dem Fenster schon sehr weihnachtlich. Hoffentlich bleibt der Schneee nun auch liegen, damit sich die Staus gelohnt haben und nicht so viel nachgeschüttet werden muss.

Kassandra | link | Kat: Aktuell, Arbeit | Kommentieren
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